Häufig gestellte Fragen

 

 

Ist MRT schädlich?

Wer darf nicht ins MRT- Gerät?

Wie ist es bei Schwangerschaft?

Können Kinder im MRT untersucht werden?

Wie läuft eine Untersuchung ab?

Was muss ich zur Untersuchung mitbringen?

Muss ich mit Wartezeit rechnen?

Wird ein Kontrastmittel (KM) gegeben? 

Wie ist es mit Nebenwirkungen des Kontrastmittels?

Bekomme ich die Bilder mit?

Ist die MRT schädlich?

 

Nein! Es tritt weder eine Strahlenbelastung auf (wie beim Röntgen, der CT oder in der Nuklearmedizin), noch sind schädliche Wirkungen der Magnetfelder oder der Radiowellen, mit denen sie untersucht werden, bekannt.

Wer darf nicht ins MRT-Gerät?

 

Träger von Herzschrittmachern, von Insulinpumpen, Neurostimulatoren, Cochleaimplantaten können nicht untersucht werden.
Kritisch und im Einzelfall abzuwägen ist die Untersuchung, wenn Metallsplitter in der Augenhöhle oder im Gesichtsbereich bekannt sind, wenn eine Operation an Hirngefäßen vorgenommen wurde (z.B. der Verschluß eines Aneurysmas) und wenn die Gehörknöchelchen in der Paukenhöhle operativ vor längerer Zeit ersetzt wurden.
Teilen Sie uns dies bitte bei der Anmeldung mit oder rufen Sie gerne deshalb vorher bei uns an.
Kein Problem sind hingegen Endoprothesen (Knie, Hüfte), Gefäßoperationen mit Einlage von Stents, die allermeisten Herzklappen, nach Bypassoperationen verbliebene Metalldrähte im Brustbein und auch Zahnfüllungen, Brücken etc.

 

Wie ist es bei Schwangerschaft?

 

In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft sollte eine MRT-Untersuchung nur in bestimmten Ausnahmefällen erfolgen. Die Auswirkungen der Radiowellen auf die Leibesfrucht in der Phase der Organbildung sind nicht restlos aufgeklärt, auch wenn schädliche Wirkungen nicht nachgewiesen sind. In späteren Phasen einer Schwangerschaft können MRT-Untersuchgen durchgeführt werden. Die MRT erlangt sogar einen immer größeren Stellenwert bei der Diagnostik von Erkrankungen des Ungeborenen.

Können Kinder im MRT untersucht werden?

 

Ja. In vielen Fällen ist die MRT die Methode der ersten Wahl in der Diagnostik von Kindererkrankungen. Der kindliche Körper ist besonders strahlensensibel, eine Strahlenbelastung durch Röntgen und CT sollte somit möglichst vermieden werden.
MRT-Untersuchungen von Säuglingen erfolgen meistens in Kliniken durch speziell ausgebildete Kinderradiologen.
Kleinkinder können untersucht werden, auch wenn dies häufig eine Herausforderung ist. Generell gilt: Haben die Eltern keine Angst, gelingt die Untersuchung meist. Wir haben verschiedene Methoden, die Kinder zu beruhigen und auf die Untersuchung einzustimmen (wir zeigen ihnen den Magneten und erklären alles kindgerecht, Mama darf mit in den Untersuchungraum, es gibt Belohnungen. Manchmal ist die Gabe eines Beruhigungsmittels nicht zu vermeiden. Die Kinder schlafen dann häufig während der Untersuchung.)
Größere Kinder sind im allgemeinen problemlos zu untersuchen. Unser Team ist kindererfahren genug, um das richtige Vorgehen für eine erfolgreiche Untersuchung zu wählen.

Wie läuft die Untersuchung ab?

 

Sie stellen Ihr Auto im Parkhaus "Schweriner Höfe" in der Arsenalstrasse oder in einem der anderen Innenstadt-Parkhäuser oder -Parkplätze ab. Oder Sie erreichen uns günstig mit dem ÖPNV. Unsere freundlichen Damen am Empfang begrüßen Sie. Die Chipkarte wird eingelesen, der Überweisungsschein wird angenommen, Sie geben uns Ihre mitgebrachten Voraufnahmen. Während Ihr Fall an der Anmeldung bearbeitet wird, werfen Sie eine Blick auf Ihr Handy und schalten es dann für die Zeit Ihres Aufenthaltes in der Praxis aus (KOMPLETT AUS).
Sie füllen einen kurzen Fragebogen aus und werden anhand eines ausführlichen Textes über die Untersuchung aufgeklärt. Wenn keine Fragen mehr bestehen und Sie mit der Untersuchung einverstanden sind, dokumentieren Sie dies durch Ihre Unterschrift.
Vor der Untersuchung sollten Sie die Blase entleeren.
Wenn Sie zur Untersuchung aufgerufen werden, legen Sie in der Kabine folgendes ab:

» Brieftasche, Scheckkarten, Uhr, Handy
» Hörgerät, herausnehmbare Zahnprothese, Haarspangen, Schmuck
» Kleidung, an der sich  Metallteile befinden (insbesondere BHs mit Metallverschluß, Hosen mit Reißverschluß etc.)
» Unterwäsche bleibt an. Für die Damen: Bodys sind nicht zu empfehlen!

Bei manchen Untersuchungen wird ein Kontrastmittel gespritzt. Wir legen Ihnen einen kleinen Plastikschlauch in eine Armvene. Dann begleiten wir Sie in den Untersuchungsraum. Sie legen sich auf den Untersuchungstisch, die zu untersuchende Körperregion wird in oder auf eine Spule gelegt. Kopfhörer auf, weil es recht laut wird.
Ab jetzt dürfen Sie sich nicht mehr bewegen.
Wir fahren Sie in den Magneten hinein. Es wird ein sodann mehrmals laut. Brummen, Klopfen und Stampfen sind normale Geräusche des Gerätes. Während der Messungen bitte nicht bewegen! Die Bilder werden sonst unscharf, sind nicht zu verwerten, die Messung muß wiederholt werden. Ein großer Teil der Verspätungen und Wartezeiten, die sich u.U. im Verlauf eines Tages „ansammelt“ und unter der die  letzten Patienten am Abend leiden müssen –und wir-, kommt so zustande.
Nach ca. vier bis 6 Messungen (sog. Sequenzen), die jeweils 2 bis 3 Minuten, manchmal auch etwas länger dauern, ist die Untersuchung beendet. Sie steigen vom Tisch, wir ziehen den Plastikschlauch aus der Vene, Sie drücken einen Tupfer einige Minuten auf die Punktionsstelle, während Sie wieder in Ihrer Kabine sitzen (damit sich die kleine Punktionswunde verschließt). Abhängig von der durchgeführten Untersuchung und dem überweisenden Arzt geben wir Ihnen eine CD-ROM am Untersuchungsende mit.
Der überweisende Arzt wertet die Untersuchung mit Ihnen aus. Er kann den MRT-Befund gut einordnen, da er auch über die Kenntnis Ihrer kompletten Krankengeschichte, der Laborwerte und die Ergebnisse anderer Untersuchungen verfügt.
Ihre Bilder werden an Bildschirmen befundet, digital archiviert, der von uns Radiologen erstellte wird Befund weniger Tage per Fax und/ oder Kurier an Ihren behandelnden Arzt gesendet.

Was muß ich zur Untersuchung mitbringen?

 

Überweisungsschein (bei Kassenpatienten), D-Arzt-Bericht (bei Arbeitsunfällen), Voraufnahmen von Röntgen-, CT- oder anderen MRT-Untersuchungen der Region, welche aktuell untersucht werden soll.
Besonders gilt dies natürlich für Verlaufskontrollen von MRT-Befunden. Es ist nicht möglich, den Verlauf einer krankhaften Veränderung zu beurteilen, wenn die Voraufnahmen nicht vorliegen. Fragen Sie uns deshalb auch gerne vorab, wenn Sie nicht wissen, wie Sie an die Voraufnahmen „herankommen“ können!

Muß ich mt Wartezeit rechnen?

 

Wir arbeiten nach dem Grundsatz, daß jede Untersuchung optimal durchgeführt und mit der Stellung der richtigen Diagnose abgeschlosen wird. Dies ist Ihr gutes Recht als Patient und unsere Pflicht.
Gelegentlich ergibt es sich erst im Verlauf einer Untersuchung, daß zusätzliche Messungen zur bestmöglichen Darstellung oder zum Ausschluß krankhafter Veränderungen erforderlich werden. Dies kostet Zeit. Diese Zeit nehmen wir uns- für jeden Patienten. Unter Umständen also auch für Sie. Die zusätzliche Untersuchungszeit ist vorab nicht einzuplanen und abzuschätzen, schlägt sich somit meist in Verzug nieder. Weitere Gründe für Verspätungen sind Notfalluntersuchungen, die keinen Aufschub dulden und sofort zwischengeschoben werden müssen   sowie Bewegungen von Patienten während der Untersuchung, so daß Messungen wiederholt werden müssen. Gelegentlich legt auch die Technik einen „Absturz“ hin, die Rechner müssen dann herunter- und wieder hochgefahren werden. 
Noch ein Wort zur Reihenfolge der Patienten: Wenn jemand, der nach Ihnen gekommen ist, vor Ihnen untersucht wird, hat das rein organisatorische Gründe.

Wird ein Kontrastmittel (KM) gegeben?
                             

Untersuchungen des Bauchraumes und des Gehirns sowie der Blutgefäße führen wir häufig, solche der Gelenke und der Wirbelsäule gelegentlich mit Kontrastmittel durch. Ein dünner, flexibler Plastikschlauch wird für die Dauer der Untersuchung in eine Armvene eingelegt, das Kontrastmittel wird fast immer über eine Pumpe injiziert.
Das Kontrastmittel, welches wir verwenden, hat nichts mit Röntgenkontrastmittel zu tun. Es enthält emische Verbindungen von Gadolinium oder Eisen, jedoch keine mit Jod oder Barium. Wenn Sie also eine Überempfindlichkeit gegen KM bei einer Röntgenuntersuchung der Gallenwege, der Nieren, des Bauchraumes, der Blutgefäße oder des Herzens usw. hatten, können Sie trotzdem mit MRT-Kontratsmittel untersucht werden. 
Die Verträglichkeit ist zudem wesentlich besser als von Röntgenkontrastmitteln.
Eine Funktionsstörung der Schilddrüse oder der Nieren (hier mit Einschränkungen) stellt keinen Hinderungsgrund für die Gabe eines MRT-Kontrastmittels dar.
Wir fragen Sie vor Untersuchungsbeginn trotzdem, ob bei Ihnen Allergien bekannt sind. Allergiker haben eine theoretisch leicht erhöhte Quote von Überempfindlichkeit auch auf MRT-Kontrastmittel. Die Gegenmittel bei allergischen Reaktionen sind in der Praxis vorhanden.



Wie ist es mit Nebenwirkungen des Kontrastmittels?

 

Sie haben möglicherweise von schädlichen Nebenwirkungen gehört, die durch den Einsatz von Kontrastmitteln in der MRT hervorgerufen werden. Es handelt sich um eine Bindegewebserkrankung namens „Systemische Nephrogene Fibrose“, über deren Auftreten in Zusammenhang mit der Verabreichung einiger gadoliniumhaltiger MRT-Kontrastmittel seit einigen Jahren berichtet wird.                  
Gadolinium ist ein chemisches Element, welches aufgrund seiner speziellen magnetischen Eigenschaften für die Bilderzeugung mit MRT-Kontrastmitteln eingesetzt wird. Es liegt in den Kontrastmitteln in Form sehr stabiler Salzverbindungen vor, die bei Verabreichung in das Blutgefäßsystem (intravenös) über die Nieren und bei einigen Kontrastmitteln auch über die in der Leber gebildete Galle ausgeschieden werden. Wir verwenden seit Jahren ein Kontrastmittel der Firma Bayer-Schering, namens Gadovist (chemische Substanz darin:Gadobutrol).
Nach mehreren Millionen Anwendungen dieses Kontrastmittels weltweit ist bisher noch nicht ein einziger Fall dokumentiert worden, in dem es durch ausschließlichen Einsatz dieses bei uns verwendete Kontrastmittels zur Entstehung einer Systemischen Nephrogenen Fibrose gekommen ist. 
Nach dem Einsatz anderer, in unserer Praxis jedoch nicht verwendeter Kontrastmittel ist es bei mehrfach schwerkranken, bei organtransplantierten und insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion zur Entstehung der o.g. Bindegewebskrankheit gekommen, die einen schweren Verlauf nehmen kann und für die nur geringe Behandlungsmöglichkeiten bestehen. 
Da das bei uns verwendete Kontrastmittel „Gadovist“ eine maximale Sicherheit gegen das Eintreten von schweren Nebenwirkungen aufweist und Fälle einer Systemischen Nephrogenen Fibrose nach Gabe dieses Kontrastmittels nicht bekannt sind, verzichten wir auf „Sicherheitsmassnahmen“, die in anderen radiologischen Praxen ergriffen werden und ergriffen werden müssen. Wir verlangen vor der intravenösen Kontrastmittelgabe beispielsweise nicht, dass ein aktueller Kreatinin-Wert im Blutserum bestimmt wird.

Wir gehen wie folgt vor:

» Der Einsatz des bestmöglichen, weil sichersten Kontrastmittels erfolgt nach genauer Überlegung, ob sich zusätzliche Informationen durch den Einsatz des Kontrastmittels gewinnen lassen. Wenn dies nicht zu erwarten ist, unterlassen wir die Kontrastmittelgabe.
» Es wird immer nur die geringste mögliche Menge des Kontrastmittels verabreicht.
» Wir fragen vor Kontrastmittelgabe nach Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) u.a. Krankheiten, da diese häufig mit einer Einschränkung der Nierenfunktion einhergehen.
» Wir geben Patienten, deren Nierenfunktion eingeschränkt sein könnte, vor und nach der Untersuchung reichlich zu trinken, um die Ausscheidungsfunktion der Nieren und damit die Ausscheidung des Kontrastmittels anzukurbeln.

Bei allen Überlegungen steht für uns dabei im Vordergrund, Ihnen bei größtmöglicher Sicherheit während der MRT-Untersuchung ein Höchstmaß an diagnostischer Sicherheit und Genauigkeit zuteil werden zu lassen.Sollten Sie zu diesem Thema Fragen haben, wenden Sie sich gerne an die Radiologen der Praxis.

Bekomme ich Filme mit?



Der gute alte Röntgenfilm, Ihnen gewiß vertraut, diente bis in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als alleinige Dokumentation von Röntgen- und auch für MRT-Untersuchungen. In großen Kellern suchten etliche Mitarbeiter stundenlange nach alten Voraufnahmen, häufig vergeblich. In einigen Praxen und Krankenhäusern wird noch heute so gearbeitet.
Wir archivieren Ihre MRT-Bilder auf digitalen Speichermedien (Festplatten, DVDs) und können in Sekunden auf die Bilder zugreifen. Von den Vorteilen der Bildschirmbefundung und –betrachtung von MRT-Bildern und ihrer elektronischen Speicherung sind wir überzeugt – seit 1999 wird in der Praxis so verfahren. Für den überweisenden oder den weiterbehandelnden Arzt brennen wir eine CD-ROM mit den Bildern, das für die Betrachtung der Bilder erforderliche Programm eingeschlossen. Auch Sie können die CD natürlich auf Ihrem PC lesen.

 

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